Schwellenkappen gehören nicht auf den Kopf!
Die Bauwoche 2004 der Sektion Norddeutschland – KW31
Die traditionelle Augustbauwoche der "Nordlichter"
(oder wie manche auch sagen: Muschelschubser) begann mit dem traditionellen
Ausflug - diesmal haben wir die ebenfalls in Fronarbeit betriebene
Ferrovia Mesolcinese besucht.
Die 30 Grad und das leckere Essen im "Grotto" stimmten uns für die
kommende Woche auf das durchgehend gute Wetter und die hervorragende
Verpflegung durch Evi ein.
Die Unterkunft im Neubau erwies sich als Drei-Sterne "Froni-Hotel" -
nochmals Dank an alle, die dieses Gebäude und die Ausstattung möglich gemacht haben!
Das von Walter als "Intensiv-Programm" angekündigte Pensum schien zunächst
überwältigend, aber dank der minutiösen Vorplanung und des Einsatzes vieler
Bau-Experten ging es zügig voran.
Ein Team machte sich an die Fortführung der Stützmauersanierung km 57,5 - hier
wurde wieder viel Beton gemacht und transportiert und damit einige Meter
der Strecke durch neue Mauern gesichert.
Die anderen Gruppen machten sich an vielen Stellen nützlich - einige
langjährige "Pendenzen" im Bauprogramm konnten erledigt werden:
Montage von Schwellenkappen (Blechschaufeln, die das Wandern der
Schwelle im Schotter verhindern) in den Ein- und Ausfahrten Realp,
Gletsch und BUe Furkastrasse; Installation einer Notbeleuchtung
(Versuchsstrecke) und Fluchtwegbeschilderung im Scheiteltunnel;
Nachschottern und Aufräumen im Scheiteltunnel; Neuordnung des
Materiallagers an der Zahnstangeneinfahrt; Stopfen von abgesackten
Stößen und der Verlad von einigen Tonnen Schrott (der Schrottpreis ist auf Rekordhoch).
Bei all diesen Arbeiten war die gute Planung, die Ordnung und Verfügbarkeit
des Materials und die ausgefeilte Logistik eine große Hilfe.
Insgesamt kann man als langjähriger Froni feststellen, daß die Bauwochen
immer professioneller ablaufen, auch dank eingespielter Teams und vor allem
der Bauleitung durch Walter und Manfred Willi.
Letzte Änderung: 01.10.2004