VFB Sektion Norddeutschland - Modulbau Normen

Furka-Modul Normen (Kurz-Information)

1. Thema

Dargestellt wird eine eingleisige (elektrifizierte) Schmalspurbahn (Vorbild-Spurweite 1000 mm) in der Nenngröße HOm (Spurweite 12 mm, Maßstab 1:87) zur Sommerzeit in Anlehnung an die Bahngesellschaften DFB, FO, RhB und BVZ.

2. Allgemeines

Zur Zeit werden nur Module für einen horizontalen Streckenverlauf beschrieben; Module mit Nachbildung einer Zahnstange für Steigung und Gefälle folgen in einer Norm-Ergänzung.
Länge und Breite der Module sind frei wählbar, die Breite an den Enden der Module ist durch die Kopfstücke bestimmt. Beachten Sie Ihre Transportmöglichkeiten!

3. Kopfstücke

Für verschiedene Gleislagen stehen zwei unterschiedliche Kopfstücke zur Verfügung. Die Kopfstücke sind aus 18 mm starkem Sperrholz (z.B. Lauan) gefertigt und exakt nach Schablone gebohrt. Die Abmessungen der Kopfstücke entsprechen der Zeichnung Nr. 1. Da die Anwendung der Module entscheidend von der Genauigkeit der Kopfstücke beeinflußt wird, sollten diese nur über die Furka-Modul-Gruppe NRW bezogen werden!

4. Modulfüße und Aufstellhöhe

Grundsätzlich gehört zu jedem Modul ein Fuß. Modul plus Fuß haben eine Höhe von 1.020 mm +/- 10 mm bis Oberkante Trassenbrett (= Planumshöhe). Siehe hierzu auch Zeichnung Nr.2.

5. Gleisbau

Die Modellspurweite beträgt 12 mm. Zu verwenden ist Code 70 Gleis. Der Minimalradius beträgt 500 mm. Am Modulende ist das Gleis auf mindestens 50 mm gerade und rechtwinklig zu den Kopfstücken zu verlegen.

6. Fahrleitung

Die Fahrleitung ist mechanisch funktionsfähig zu erstellen, damit mit ausgefahrenem Stromabnehmer gefahren werden kann. Es kann Einfachfahrleitung nach Vorbild der FO oder Kettenfahrleitung nach Vorbild von FO, RhB und BVZ installiert werden. Die Fahrleitungslage am Modul-Ende ist auf Zeichnung Nr. 4 dargestellt.

7. Elektrik

Wir wenden bei unseren Modulen eine sogenannte Z-Schaltung an, die sich in ähnlicher Form bereits bei anderen Vereinen und Modulanlagen bewährt hat. Das Prinzip mit Fahrspannungs- und Verbindungsleitung ist aus Zeichnung Nr. 7 ersichtlich. Die Installationen in aktiven Modulen (z.B. Bahnhöfe) und passiven Modulen (z.B. Streckenmodulen) sowie die Belegung der 12-poligen Messer-Steckverbinder am Modul-Ende ist in den Normen beschrieben.
Auch bei der Bezeichnung und Beschriftung der Stellpulte haben wir uns an bewährte Konzepte und Ausführungen gehalten.
Als Literaturhinweis zum Thema Modul-Elektrik empfehlen wir Ihnen aus dem ALBA-Verlag, Düsseldorf, das Buch: Modellbahn Module bauen. Unter anderm sind dort auch die Grundzüge unserer Elektrik beschrieben.

8. Gestaltung

Die dargestellte Landschaft soll der schweizerischen Alpenlandschaft nachempfunden sein; das Bahnspezifische sollte jedoch im Vordergrund stehen.
Bei Dämmen und Einschnitten gelten für die damit verbundenen Böschungen einheitliche Gestaltungsrichtlinien. Einzelheiten wie Böschungswinkel, Entwässerungsgräben, Randwege usw. sind den Furka-Modul-Normen zu entnehmen.




Die Lang-Version der Furka-Modul Normen wird von der Furka-Modul-Gruppe der Sektion Nordrhein-Westfalen zur Verfügung gestellt.


Koordination Modulbau Sektion Norddeutschland
Dr. Jörn Faller



Letzte Änderung: 14.12.2001